Mit viel Tatendrang und guter Laune hat sich die gesamte Schillerschule an der diesjährigen Kreisputzete beteiligt. Ausgerüstet mit Handschuhen, Warnwesten, Müllsäcken, Eimern und Greifzangen machten sich alle Klassen auf den Weg, um achtlos weggeworfenen Müll einzusammeln. Jede Jahrgangsstufe war dabei in einem anderen Einsatzgebiet unterwegs, sodass neben dem Schulgelände auch angrenzende Felder sowie der Innenort Oeffingens gesäubert wurde.
Mit wachen Augen wurden Wege, Wiesen und Hecken durchkämmt – und dabei kam so einiges zusammen. Die Reaktionen der Kinder reichten von Begeisterung über die vielen Fundstücke bis hin zu echtem Entsetzen über die großen Müllmengen in der Natur.
Neben den zahlreichen gefüllten Müllsäcken stand vor allem die Erfahrung im Mittelpunkt, selbst etwas bewirken zu können. Für die Kinder wurde an diesem Tag ganz konkret greifbar, was es bedeutet, Verantwortung für die eigene Umwelt zu übernehmen: Müll verschwindet nicht einfach, sondern bleibt liegen – es sei denn, jemand kümmert sich darum. Gleichzeitig wurde deutlich, wie wichtig ein achtsamer Umgang mit der Natur ist und dass schon kleine Beiträge im Alltag einen Unterschied machen können.
Am Ende des Tages waren sich alle einig: Die Aktion hat nicht nur Spaß gemacht, sondern auch zum Nachdenken angeregt.
Jule Weiß
